Die knallgelbe Radarfalle
Ich finde es gut wenn man vor Radarfallen gewarnt wird, denn es sollten keine Fallen sein. Fallenstellen sollte verboten werden. Hier in England gibt es nur ganz wenige Radarfallen. Es gibt zwar an fast jeder Ecke eine Radarüberwachung, aber dies sind keine Fallen in die man wie von staatlichen Strandräubern gelockt wird.
Die festen „Speedcameras“ müssen hier knallgelb angestrichen werden (siehe Bild), und dürfen sich auch nicht hinter Verkehrschildern verstecken. Sie sind von weitem erkennbar, und erzielen genau das, wofür sie in erster Linie aufgestellt wurden, nämlich der Anpassung der Verkehrsgeschwindigkeit.
Vorbei sind die Tage, an denen ein Sheriff hinterm Gebüsch an einer vollkommen gefahrlosen Stelle lauerte und nur darauf wartete wieder jemanden zu erwischen, der beim Besten willen nicht einsehen wollte oder gar konnte, warum gerade hier wieder 50 km/h vorgeschrieben wurde, wo doch 70 km/h von jedem noch so ungeübten Verkehrteilnehmer gefahrlos gemeistert wird.
Ich verstehe ja, dass der Verkehrsfluss und Sicherheit nicht auf die besten F1-Fahrer unter uns abgestimmt werden kann, aber sinnlose Vorschriften führen automatisch zu deren Missachtung, und in diesem Teufelskreis verliert dann die „Autorität Polizei“ ihren Führungsanspruch und Respekt.
Hinzu kommt die lächerliche Anpassung der Geschwindigkeiten an politische Mehrheiten. Ich kann ja einsehen, dass an manchen Stellen 130 km/h auf der Autobahn angemessen genug sind, aber dass es nur 130 km/h sind wenn CDU am Ruder ist, 120 km/h wenn dann die SPD die Wahlen gewinnt und gar nur 100 km/h wenn die Grünen als Koalitionspartner gebraucht werden, kann beim besten Willen nichts mit Verkehrsicherheit zu tun haben. Die Botschaft die der Verkehrteilnehmer hier bekommt ist: „Was wir machen muss keinen Sinn machen“ und „Was du anders machst wird bestraft“.
Da braucht man sich nicht über Politikverdrossenheit und die zunehmende Missachtung des Rechtsstaates wundern, denn seine im Ansatz meist gut gemeinten Anweisungen empfinden mehr und mehr Buerger als Willkür, da nicht nachvollziehbar.
Der knallgelbe Radarkasten ist ein Schritt in die richtige Richtung, er ist eine offene Botschaft mit hohem Zeigefinger an den Fahrer „Hier darfst du nur 50“, bitte halte dich dran. Der Buerger, Anwohner und Verkehrteilnehmer, ist im Genehmigungsverfahren mit eingebunden, es gibt klare Regeln wann und wo gelbe Kästen aufgestellt werden und auch wann der Sheriff mal hinters Gebüsch darf. Eines darf er nicht: Geld verdienen wollen. Das Knöllchen darf keine Einnahmequelle sein, sondern nur ein Strafe.
Das Ergebnis ist durchaus positiv: es wird weniger schnell gefahren. Und es wird weniger Strafe gezahlt... aber das war doch nie und nimmer das Ziel der Behörden, oder?
In diesem Zusammenhang findet hier derzeit auch erneut eine ernste Diskussion darüber statt, keine festen Geldbeträge als Strafe zu nutzen, sondern Prozente des Monatsgehaltes. Damit Missachtung der Regeln einen David Beckham ebenso schmerzt wie einer Krankenschwester. 50 Euro oder 50.000 Euro für 20 km/h zuviel, warum nicht!? (Feb/05)
Die festen „Speedcameras“ müssen hier knallgelb angestrichen werden (siehe Bild), und dürfen sich auch nicht hinter Verkehrschildern verstecken. Sie sind von weitem erkennbar, und erzielen genau das, wofür sie in erster Linie aufgestellt wurden, nämlich der Anpassung der Verkehrsgeschwindigkeit.
Vorbei sind die Tage, an denen ein Sheriff hinterm Gebüsch an einer vollkommen gefahrlosen Stelle lauerte und nur darauf wartete wieder jemanden zu erwischen, der beim Besten willen nicht einsehen wollte oder gar konnte, warum gerade hier wieder 50 km/h vorgeschrieben wurde, wo doch 70 km/h von jedem noch so ungeübten Verkehrteilnehmer gefahrlos gemeistert wird.
Ich verstehe ja, dass der Verkehrsfluss und Sicherheit nicht auf die besten F1-Fahrer unter uns abgestimmt werden kann, aber sinnlose Vorschriften führen automatisch zu deren Missachtung, und in diesem Teufelskreis verliert dann die „Autorität Polizei“ ihren Führungsanspruch und Respekt.
Hinzu kommt die lächerliche Anpassung der Geschwindigkeiten an politische Mehrheiten. Ich kann ja einsehen, dass an manchen Stellen 130 km/h auf der Autobahn angemessen genug sind, aber dass es nur 130 km/h sind wenn CDU am Ruder ist, 120 km/h wenn dann die SPD die Wahlen gewinnt und gar nur 100 km/h wenn die Grünen als Koalitionspartner gebraucht werden, kann beim besten Willen nichts mit Verkehrsicherheit zu tun haben. Die Botschaft die der Verkehrteilnehmer hier bekommt ist: „Was wir machen muss keinen Sinn machen“ und „Was du anders machst wird bestraft“.
Da braucht man sich nicht über Politikverdrossenheit und die zunehmende Missachtung des Rechtsstaates wundern, denn seine im Ansatz meist gut gemeinten Anweisungen empfinden mehr und mehr Buerger als Willkür, da nicht nachvollziehbar.
Der knallgelbe Radarkasten ist ein Schritt in die richtige Richtung, er ist eine offene Botschaft mit hohem Zeigefinger an den Fahrer „Hier darfst du nur 50“, bitte halte dich dran. Der Buerger, Anwohner und Verkehrteilnehmer, ist im Genehmigungsverfahren mit eingebunden, es gibt klare Regeln wann und wo gelbe Kästen aufgestellt werden und auch wann der Sheriff mal hinters Gebüsch darf. Eines darf er nicht: Geld verdienen wollen. Das Knöllchen darf keine Einnahmequelle sein, sondern nur ein Strafe.
Das Ergebnis ist durchaus positiv: es wird weniger schnell gefahren. Und es wird weniger Strafe gezahlt... aber das war doch nie und nimmer das Ziel der Behörden, oder?
In diesem Zusammenhang findet hier derzeit auch erneut eine ernste Diskussion darüber statt, keine festen Geldbeträge als Strafe zu nutzen, sondern Prozente des Monatsgehaltes. Damit Missachtung der Regeln einen David Beckham ebenso schmerzt wie einer Krankenschwester. 50 Euro oder 50.000 Euro für 20 km/h zuviel, warum nicht!? (Feb/05)

0 Comments:
Post a Comment
<< Home