Einbrecher im Haus!
Haben sie ich auch schon Gedanken darüber gemacht, wie sie ihr Eigentum am besten schützen? Hier in England gab es in den letzten Monaten eine ungewoehnliche Show im Morgenfernsehen: Hauseinbrüche wurden gefilmt und kommentiert. Das Ganze verlief immer ungefaehr so ab: Haus oder Apartmenteigentümer erklärten sich bereit, in ihr Haus einbrechen zu lassen. Der professionelle Dieb hatte seine Jahre abgesessen und eingesehen, dass mehr Kohle beim Fernsehen zu machen ist als wirklich zu klauen. Der Fernsehsender übernahm gerne die Kosten für alle Schäden die der Einbrecher machte, denn sie durften überall Kameras anbringen, das ganze filmen, schön Zusammenschneiden und dann zur morgendlicher Prime-Time mit Werbung vermischt ausstrahlen.
Um alles schön unter Kontrolle zu halten, und auch Gefühle einzuspielen, verfolgten die Eigentümer den Einbruch live an Monitoren, und ihre Emotionen wurden dabei natürlich auch gleich gefilmt. Obwohl sie jederzeit sagen durften: „Jetzt ist Schluss!“, habe ich nie ein Paar erlebt, das auch wirklich STOP sagte. Alle “Opfer” verfolgten mit vielen Ahhs und Ohhs, kopfschüttelnd und zum Teil unter Tränen, das Geschehen solange, bis der Dieb fertig war und das Haus verlies. Er randalierte zwar nicht absichtlich, aber keine Schublade wurde nicht auf den Boden geleert, kein Schrank nicht umgekippt, kein Kühlschrank oder Tiefkühltruhe nicht bis auf den Boden durchsucht. Der Dieb war ein Profi, und ging professionell und diesmal sogar legal seiner Arbeit nach, und war nach 10-20 Minuten fertig mit dem Haus.
Nichts Wertvolles entging ihm, er erkannte auch sofort, was wertvoll und was Glasperlen waren. Manch beschenkte Ehefrau war dann auch überrascht nebenbei Einzelheiten über die Qualität ihres Schmuckes zu erfahren. Er fand fast jedes „Geheimversteck“, manche waren richtig originell, aber er kannte sie alle. Auch vergaß er nie, dass Autofahren viel schöner ist als zu fuß zu gehen. Meist kam er mit leeren Händen, füllte die Koffer die er fand randvoll mit Wertsachen und verlies den Ort des Geschehens in dem Wagen der Hausbesitzer, die den Schlüssel schön am Brett in der Küche hängen gelassen hatten.
Unterhaltend war die Überzeugung eines Ehepaares, ihre 2 Hunde würden sicherlich den Dieb abschrecken oder gar von seiner Arbeit abhalten. Zwar kläfften und knurrten sie angsteinfloessend und fletschten ihre Zähne, aber nachdem der Dieb zielstrebig zum Kühlschrank ging und ihnen die feinen Wurstvorräte übergab hatten die Tiere schnell einen neuen besten Freund. Einer von ihnen sprang sogar in den Wagen um mit dem Dieb zu neuen Abenteuern davonzufahren. Im wahren Leben wäre auch der Fifi jetzt wohl unter Wert verkauft worden und hätte ein neues Zuhause.
Die Sendungen haben mich irritiert, denn zuerst wusste ich nicht, ob dies nicht vielleicht eine unangemessen detaillierte Anleitung zum Haueinbruch war, oder aber eine Warnung an alle Eigentümer, Fenster und Türen gut zu verschließen und dicke Schlösser zu kaufen. Irritierend war aber dann eher die Erkenntnis, dass man sich eigentlich nicht schützen kann, denn wenn der Dieb rein will kommt er rein. Bei starkem Schutz und guten Schlössern macht er nur einfach etwas mehr kaputt. Er hielt sich nicht auf mit Bohren oder Dietrichs, er schlug einfach recht geräuschlos das ganze Fenster ein. Basta, bum und rein, egal ob im Erdgeschoss oder 2ten Stock, denn meist brach er erst mal den Gartenschuppen auf, um sich eine Leiter zu leihen oder Axt und Werkzeug zu besorgen.
Ich glaube inzwischen, guter Schutz des Hauses hält den betrunkenen Randalierer oder Drogensüchtigen ab, aber wenn jemand ausreichend kriminelle Energie mitbringt, kommt er rein. Und je weniger ich sichere, je weniger geht kaputt. Weg sind meine Sachen aber leider so oder so.
Also, was tun? Wie in Kanada die Türen nicht abschließen? Keine Wertsachen zuhause aufbewahren? Alles ein bisschen besser verstecken? Einen richtig guten Tresor einbauen? Ich kenne keine optimale Lösung, auch Banken werden ausgeraubt. Ich sehe das ganze Probelm nach diesen Sendungen etwas fatalistischer, und trage die Schlüssel zu meinem Wagen immer bei mir.
Um alles schön unter Kontrolle zu halten, und auch Gefühle einzuspielen, verfolgten die Eigentümer den Einbruch live an Monitoren, und ihre Emotionen wurden dabei natürlich auch gleich gefilmt. Obwohl sie jederzeit sagen durften: „Jetzt ist Schluss!“, habe ich nie ein Paar erlebt, das auch wirklich STOP sagte. Alle “Opfer” verfolgten mit vielen Ahhs und Ohhs, kopfschüttelnd und zum Teil unter Tränen, das Geschehen solange, bis der Dieb fertig war und das Haus verlies. Er randalierte zwar nicht absichtlich, aber keine Schublade wurde nicht auf den Boden geleert, kein Schrank nicht umgekippt, kein Kühlschrank oder Tiefkühltruhe nicht bis auf den Boden durchsucht. Der Dieb war ein Profi, und ging professionell und diesmal sogar legal seiner Arbeit nach, und war nach 10-20 Minuten fertig mit dem Haus.
Nichts Wertvolles entging ihm, er erkannte auch sofort, was wertvoll und was Glasperlen waren. Manch beschenkte Ehefrau war dann auch überrascht nebenbei Einzelheiten über die Qualität ihres Schmuckes zu erfahren. Er fand fast jedes „Geheimversteck“, manche waren richtig originell, aber er kannte sie alle. Auch vergaß er nie, dass Autofahren viel schöner ist als zu fuß zu gehen. Meist kam er mit leeren Händen, füllte die Koffer die er fand randvoll mit Wertsachen und verlies den Ort des Geschehens in dem Wagen der Hausbesitzer, die den Schlüssel schön am Brett in der Küche hängen gelassen hatten.
Unterhaltend war die Überzeugung eines Ehepaares, ihre 2 Hunde würden sicherlich den Dieb abschrecken oder gar von seiner Arbeit abhalten. Zwar kläfften und knurrten sie angsteinfloessend und fletschten ihre Zähne, aber nachdem der Dieb zielstrebig zum Kühlschrank ging und ihnen die feinen Wurstvorräte übergab hatten die Tiere schnell einen neuen besten Freund. Einer von ihnen sprang sogar in den Wagen um mit dem Dieb zu neuen Abenteuern davonzufahren. Im wahren Leben wäre auch der Fifi jetzt wohl unter Wert verkauft worden und hätte ein neues Zuhause.
Die Sendungen haben mich irritiert, denn zuerst wusste ich nicht, ob dies nicht vielleicht eine unangemessen detaillierte Anleitung zum Haueinbruch war, oder aber eine Warnung an alle Eigentümer, Fenster und Türen gut zu verschließen und dicke Schlösser zu kaufen. Irritierend war aber dann eher die Erkenntnis, dass man sich eigentlich nicht schützen kann, denn wenn der Dieb rein will kommt er rein. Bei starkem Schutz und guten Schlössern macht er nur einfach etwas mehr kaputt. Er hielt sich nicht auf mit Bohren oder Dietrichs, er schlug einfach recht geräuschlos das ganze Fenster ein. Basta, bum und rein, egal ob im Erdgeschoss oder 2ten Stock, denn meist brach er erst mal den Gartenschuppen auf, um sich eine Leiter zu leihen oder Axt und Werkzeug zu besorgen.
Ich glaube inzwischen, guter Schutz des Hauses hält den betrunkenen Randalierer oder Drogensüchtigen ab, aber wenn jemand ausreichend kriminelle Energie mitbringt, kommt er rein. Und je weniger ich sichere, je weniger geht kaputt. Weg sind meine Sachen aber leider so oder so.
Also, was tun? Wie in Kanada die Türen nicht abschließen? Keine Wertsachen zuhause aufbewahren? Alles ein bisschen besser verstecken? Einen richtig guten Tresor einbauen? Ich kenne keine optimale Lösung, auch Banken werden ausgeraubt. Ich sehe das ganze Probelm nach diesen Sendungen etwas fatalistischer, und trage die Schlüssel zu meinem Wagen immer bei mir.

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